Carola Bauckholt

Komposition

Carola Bauckholt wurde 1959 in Krefeld / Deutschland geboren. 1984 absolvierte sie ihr Studium bei Mauricio Kagel an der Musikhochschule Köln. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Kompositionswettbewerbe, u.a. gewann sie den Carl-Maria-von-Weber-Wettbewerb Dresden (1992/1993), den Förderpreis des Internationalen Orchesterwettbewerbes der Gedok (1994) und erhielt zahlreiche Stipendien wie das Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium der Stadt Köln (1986), das Stipendium vom Künstlerhof Schreyahn in Niedersachsen (1992), das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunst und Kultur NRW (1995), das Villa Massimo Stipendium in Rom (1997) u.v.m. 2010 gewann Carola Bauckholt den Deutsche Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie Experimentelle Musik und wurde 2013 zum Mitglied der Akademie der Künste in Berlin gewählt. Seit 2015 ist sie Professorin für Komposition mit Schwerpunkt Neues Musiktheater an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Darüber hinaus war sie bereits Gastdozentin in zahlreichen Städten wie Santiago de Chile, Amsterdam, Krakau, Zürich, Kiew, Oslo, Mexiko City, Monterrey, London und Moskau.

Ein zentrales Moment der Werke von Carola Bauckholt ist das Nachdenken über das Phänomen der Wahrnehmung und des Verstehens. Ihre Kompositionen vermischen oft Elemente aus visueller Kunst, Musiktheater und konzertanter Musik. Dafür bedient sie sich gerne geräuschhafter Klänge, die oft mit ungewohnten Mitteln erzeugt werden und nicht in ein vorgegebenes Kompositionsraster eingearbeitet, sondern in ihrer freien Entfaltung beobachtet und fortgeführt werden.

www.carolabauckhold.de

Carola Bauckholt