Martin Mallaun

Zither

Martin Mallaun wurde in Kitzbühel / Österreich geboren und „zählt ohne Zweifel zu den vielseitigsten Künstlern, die hierzulande im Moment im Bereich der experimentellen Musik am Werken sind. Egal ob nun in der Improvisation, in der Elektronik, der barocken Lautenmusik, der alpinen Volksmusik oder der zeitgenössischen Musik, der gebürtige Tiroler ist stets auf der Suche nach neuen klanglichen und stilistischen Ausdrucksformen auf der Zither.“ (www.mica.at – music austria)

Neben dem Konzertfach Zither am Tiroler Landeskonservatorium studierte er Botanik an der Universität Innsbruck. Seit einigen Jahren arbeitet Martin Mallaun intensiv an der Erweiterung des Repertoires für die Zither. Eine Vielzahl an neuen Stücken – vom Solo bis zum Orchesterwerk – wurde auf seine Anregung hin komponiert und uraufgeführt. Wichtige Begleiter auf diesem Weg sind unter anderem das Zither-Trio Greifer, die Geigerin Barbara Lüneburg oder das Improvisationstrio Tricky Bridges.

Martin Mallauns aktuelles Soloprogramm beschäftigt sich mit einem der faszinierendsten Aspekte heutiger Musik, der Mikrotonalität – von alternativen Stimmungssystemen in zeitgenössischer Musik bis zur Mitteltönigkeit der Renaissance. Die Cetra nova von Klemens Kleitsch – die weltweit erste Zither mit mitteltönigem Griffbrett – ließ er speziell für dieses Projekt entwickeln. Der Musiker konzertiert international und ist Gast auf renommierten Festivals wie dem Edinburgh International Festival (Schottland), der Münchener Biennale (Deutschland) oder den Klangspuren Schwaz (Österreich). Neben der Tätigkeit als freischaffender Musiker unterrichtet er im Tiroler Musikschulwerk. Seit 2001 untersucht er zudem als Botaniker im Forschungsprojekt „Gloria“ die Auswirkungen des Klimawandels auf die Vegetation alpiner Ökosysteme.

www.martinmallaun.com

 

Martin Mallaun